Polkadot kaufen

Kryptowährungen sind in aller Munde und natürlich auch in der täglichen Berichterstattung zu finden. Allen voran natürlich die Zugpferde der Branche wie Bitcoin und Ethereum aber auch andere digitale Währungen werden von Anlegern ins Auge gefasst. Darunter unter anderem Polkadot, ein Coin der vor allem in den ersten Monaten des Jahres 2021 enorme Kurssteigerungen vorweisen konnte. Was sich genau hinter Polkadot verbirgt, ob sich der Einstieg tatsächlich lohnen kann und natürlich wo man diesen am besten ausführen könnte, wird in der Folge zusammengefasst.

Top Kryptobörsen für Polkadot

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Keine Einzahlungsgebühren, niedrige Spreads, gute NutzerfreundlichkeitZum Anbieter
Coinbase

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Was ist Polkadot?

Namentlich angelehnt an die beliebten bunten Punkte auf Damenkleidern oder Schals ist Polkadot das aktuelle Projekt um Dr. Gavin Wood und der Schweizer Stiftung Web3-Foundation. Beim Initial Coin Gathering 2017 konnten bereits 144,3 Millionen US-Dollar eingesammelt werden und die breite Unterstützung des Marktes hat Polkadot seitdem unter die TOP10 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung befördert. Diese liegt aktuell bei fast 30 Milliarden US-Dollar.

Welches Ziel verfolgt Polkadot?

Der ehemalige Chief Technology Officer des Ethereum Projekt Dr. Gavin Wood konzipierte mit dem Polkadot Protokoll das Konzept einer Multichain- und Übersetzungsarchitektur verschiedener Blockchains. Vereinfacht gesagt, bedeutet dies die schnelle und sichere Möglichkeit Nachrichten zwischen verschiedenen Blockchains austauschen zu können. Gleichzeitig ist Polkadot darauf ausgelegt, nahezu unendlich skaliert werden zu können. Dadurch wird auch gleich das Anwendungsszenario und der praktische Nutzen der Kryptowährung definiert. Polkadot soll ein sicheres und gleichzeitig stabiles Netzwerk bereitstellen, über dessen Infrastruktur andere Blockchains miteinander kommunizieren. Entsprechende Netzwerke, Technologien und Clients entwickelt die Web3-Foundation parallel mit dem eigentlichen Protokoll beständig weiter.

Dr. Gavin James Wood

Der 1980 in England geborene Informatiker gilt als einer der wichtigsten Köpfe der Blockchain-Technologie. Er war nicht nur am Ethereumprotokoll beteiligt, sondern programmierte auch die erste funktionale Implementierung. Zudem entwickelte er das Whisper-Protokoll und betreut die Programmiersprache Solidity. Aktuell ist er Direktor des Unternehmens Parity Technologies, welches er ebenfalls mitbegründete. Er besitzt einen Doktor der Informatik von er University of York.

Web3-Foundation

Bei der Web3-Foundation handelt es sich um eine Schweizer Stiftung mit dem Ziel, neue digitale Projekte im Zusammenhang mit Kryptotechnologie und dezentralen Web-Programmen zu fördern und zu weiter voranzutreiben. In Bezug auf Polkadot bezieht sich dies vorwiegend auf die Stabilisierung und den Ausbau des betreffenden Ökosystems. Dabei wird Dr. Gavin Wood in der Führung von Dr. Aeron Buchanan und Reto Trinkler unterstützt. Beide können ebenfalls eine langjährige Erfahrung in Bezug auf das Ethereum-Projekt aufweisen.

Was steckt in technologischer Hinsicht in Polkadot?

Die Technologie hinter dem Namen Polkadot basiert auf dem Relay-Chain Prinzip. Anders als bei vielen anderen Kryptowährungen wie eben Ethereum oder auch Bitcoin grenzt sich Polkadot aber durch zwei maßgebliche Faktoren ab. Die Interchain Verfügbarkeit und ein aggregiertes Sicherheitsprinzip. Vereinfacht gesagt bedeutet dies neben der Übertragbarkeit von Daten aus einer Blockchain in eine andere, ohne größere Einschränkungen und zudem die Sicherheit besonders stark ins Auge fasst. Durch ein gemeinsames Netzwerk und die kollektive Sicherheit aller beteiligten Chains muss ein neuer Strang nicht erst ein eigenes sicheres Netzwerk aufbauen, sondern kann die bereits bestehende Infrastruktur mitnutzen. Dadurch ist das Projekt auch in der Theorie unendlich weiter skalierbar. Zugleich bietet Polkadot auch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Die Währung kann bei Bedarf jederzeit aktualisiert werden, ohne dass es zu einer Aufspaltung der Ketten kommen muss.

Für wen ist Polkadot gedacht?

Polkadot richtet sich vornehmlich an Geschäftskunden, welche auf eine schnelle und sichere Kommunikation angewiesen sind. Diese sind hauptsächlich im Finanzsektor beheimatet und legen auf entsprechend auf Diskretion und Stabilität besonderen Wert. Durch die umfassende Möglichkeit der Erweiterung bei entsprechendem Bedarf kann Polkadot zugleich beide Aspekte abdecken.

Ist Polkadot dadurch nur etwas für die Big-Player des Marktes?

Auch wenn Wood und seine Partner eine Vergangenheit beim Zugpferd Ethereum aufweisen können, ist Polkadot nicht nur auf die Nutzung durch Branchenriesen beschränkt. Gerade die Untervermietung von Systemressourcen im Netzwerk kann kleine Projekt vor schädlichen Angriffen schützen und ihnen somit einen deutlichen Vorteil bringen. Durch Ankopplung an die Relay Chain können sie sich auf ihren eigentlich angedachten Zweck beschränken und die Sicherheitsaspekte an das Netzwerk delegieren.

Polkadot und DOT

Mit DOT werden die betreffenden Token der Kryptowährung bezeichnet. Diese auch oft als Coins benannten digitalen Einheiten dienen bei Polkadot dazu, neue Stränge zu generieren und an die Relay Chain anzuheften. Zugleich werden sie bei den Berechnungen innerhalb des Netzwerks eingesetzt. Dabei kann man diese DOT wahlweise nicht nur käuflich erwerben, sondern auch aktiv am Netzwerk partizipieren und sich eine Vergütung in DOT zu verdienen oder durch Staking quasi Zinsen auf seine bereitgestellten Anteile zu erhalten. Genau genommen ist dies sogar der am breitesten genutzte Weg an DOT zu gelangen, welche vornehmlich an langfristige Investoren ausgeschüttet werden. Lediglich ein kleiner Teil wird über die Kryptobörsen verkauft.

Der Aufstieg von Polkadot

Den rasanten Aufstieg unter die bekanntesten Kryptowährungen hat Polkadot nicht nur den möglichen Anwendungsszenarien zu verdanken. Vor allem der Ansatz, ein dezentrales Netzwerk aufzubauen und damit die Zukunft des Internets einzuläuten, stößt bei Fachleuten und Technologie-Enthusiasten zugleich auf offene Ohren. Dadurch hat sich Polkadot schnell zum Hoffnungsträger für neue Finanzdienstleistungen und Marktplätze entwickelt und lässt die Nutzer von einer goldenen Zukunft träumen, die zugleich auch den Kurswert nach oben treibt.

Gibt es eine Obergrenze an DOT?

Grundsätzlich ist Polkadot eine inflationäre Währung, die aktuell um gute 10 % jährlich wächst. Da die maximale Anzahl von DOT jedoch auf etwa über einer Milliarde DOT beschränkt ist, soll sich dieser Wert zukünftig aber absenken. Da die Gesamtzahl also eine Obergrenze besitzt, ist davon auszugehen, dass wie bei jeder endlichen Ressource eine Preissteigerung angenommen werden kann. Grundsätzlich sehen viele Experten für Polkadot eine rosige Zukunft voraus und da aktuell der gesamte Kryptomarkt einem Aufwärtstrend entgegenzufiebern scheint, könnte nun der passende Punkt für einen Einstieg gekommen sein.

Indirekt in Polkadot investieren

Um an der Wertentwicklung von Polkadot zu partizipieren, müssen Anleger nicht direkt DOT käuflich erwerben, sondern können auch auf andere Finanzprodukte ausweichen, die vermehrt verfügbar werden. Allen voran sind dies Zertifikate, welche nicht viel anderes beinhalten, als eine Garantie auf den Abgleich der Kursentwicklung von Polkadot. Die Verwahrung findet dabei unkompliziert in einem gängigen Wertpapierdepot statt und verlangt somit kein spezielles Wissen vom Käufer. Noch sind entsprechende Zertifikate nicht besonders breit am freien Markt zu finden, jedoch steigt ihre Beliebtheit in direkter Relation zum Erfolg der Kryptowährungen.

Mit DOT spekulieren

Ähnlich den Zertifikaten gibt es auch bereits bei vielen Brokern die Möglichkeit CFDs auf DOT zu erwerben. Diese sind den Zertifikaten in ihrer Gestaltung recht ähnlich, handelt es sich doch wörtlich um sogenannte „contracts-for-difference“. Der entscheidende Unterschied ist jedoch die Möglichkeit diese CFDs auch mit einem Hebel zu handeln. Dabei vervielfacht sich gegen eine Gebühr der mögliche Gewinn, aber natürlich auch der etwaige Verlust. Das macht dieses Finanzprodukt vor allem für all jene interessant, die von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren wollen und mit Kryptowährungen regelmäßig traden möchten.

Der Kauf von DOT

Für den tatsächlichen Kauf von DOT bieten sich dem Anleger eine Vielzahl von Kryptobörsen, allen voran globale Marktplätze wie coinbase oder kraken. Der Handel auf diesen bietet neben dem Erwerb des tatsächlichen Produkts zudem auch noch den Vorteil der Anonymität. Zwar müssen sich Nutzer für gewöhnlich bei Registrierung über einen Authentifizierungsprozess legitimieren, jedoch können nach dem Kauf die betreffenden DOT ganz einfach von dem Handelsplatz weg transferiert werden. Die Bezahlung erfolgt dabei für gewöhnlich über eine SEPA-Einzahlung oder auch per Kreditkarte. Neben der Vertrauenswürdigkeit der Börse gilt es bei der Auswahl jedoch auch auf die Handelskurse zu achten, die je nach Marktplatz und geplanter Einkaufsstrategie auch stark abweichen können. Einige Anbieter haben in den vergangenen Monaten sogar die Möglichkeit von Sparplänen in ihr Portfolio mit aufgenommen.

Die sichere Verwahrung

Der in der Szene vorherrschende Grundsatz „not your keys – not your crypto“ beschreibt treffend die Wichtigkeit der sicheren Verwahrung der erworbenen Kryptowährungen. Dies betrifft natürlich auch Polkadot. Demzufolge sollten alle Coins, welche nicht für Trading oder andere Aktivitäten wie Staking benötigt werden, generell an eine sichere Adresse transferiert werden. Der Vorgang ist dabei einer Online-Überweisung sehr ähnlich und meist innerhalb einiger Minuten abgeschlossen. Da jedoch hierbei Transaktionskosten anfallen, sollte man sich im Vorfeld nochmals kurz explizit in die Thematik einlesen. Die eigentliche Speicherung erfolgt dann in einer „wallet“, wobei diese elektronische Brieftasche vielfache Formen annehmen kann. Neben der Option eines externen Speichermediums wie USB-Stick oder Festplatte werden auch Online-Varianten angeboten. Firmen wie Ledger oder Trezor bieten sogar eigene Hardware-Lösungen für die Speicherung der Kryptowährungen an.

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