Cardano kaufen

Cardano gehört zu den vielversprechendsten Kryptowährungen auf dem Markt. Cardano und sein Token ADA konkurrieren direkt mit Ethereum um den Titel der größten Smart Contract-Plattform unter den Blockchains.

Dabei ist Cardano nicht einfach nur eine billige Kopie. Cardano hat den Anspruch, alle wesentlichen Aspekte von Ethereum zu verbessern und stützt sich dabei auf wissenschaftliche Grundlagen. Das Ergebnis soll eine Blockchain-Plattform werden, die an Geschwindigkeit, Stabilität und Funktionen allen anderen Blockchain-Projekten überlegen sein soll.

Was ist Cardano?

Bei Cardano dreht sich alles – ähnlich wie bei Ethereum – um Smart Contracts und dezentrale Applikationen. Die Kryptowährung von Cardano ist ADA. Bislang lässt sich diese Kryptowährung nur handeln. Auf der Blockchain dient der ADA-Token als Zahlungsmittel für Transaktionen. Als digitales Zahlungsmittel für den Online-Handel, wie Bitcoin, ist die Kryptowährung nicht konzipiert. Vielmehr geht es um die Plattform dahinter.

Doch was macht diese Plattform so besonders, dass ihre Fans hoffen, sie wird eines Tages Ethereum den Rang ablaufen? Ethereum befindet sich schon seit Jahren auf Platz Nummer 2, was laut CoinMarketCap die Marktkapitalisierung anbelangt. Cardano rangierte eine Zeit lang unter den Top 10, mittlerweile unter den Top 20.

Das Besondere an Cardano ist die Herangehensweise an die Entwicklung. Drei Parteien sind an der Entwicklung der Blockchain beteiligt: Da wäre einmal die Input Output Hong Kong (IOHK), gegründet von Charles Hoskinson. Hoskinson war einst ein Mitentwickler bei Ethereum. Dazu kommt die Cardano Foundation mit Sitz in der Schweiz sowie Emurgo, ein japanisches Unternehmen, verantwortlich für die kommerziellen und investiven Aspekte. Zusammen haben sie sich vorgenommen, die Kryptowährung der dritten Generation zu entwickeln. Die erste Generation stellt Bitcoin dar, die zweite Ethereum.

Um dieses Ziel zu erreichen, wenden die Entwickler wissenschaftliche Standards an. Ein Team an Forschern und Programmierern aus dem Bereich der Kryptowährungen überwacht die einzelnen Schritte bis zur Vollendung der Blockchain. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Zukunftsfähigkeit der Cardano-Blockchain. Selbst in vielen Jahren soll die Plattform ohne Schwierigkeiten laufen und wachsen können.

Ethereum etwa plant zurzeit, in naher Zukunft von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake zu wechseln. Damit wären keine Miner mehr notwendig. Man verspricht sich eine bessere Performance und mehr Dezentralität. Cardano wird gleich mit Proof-of-Stake entwickelt.

Die Funktion von Cardano ähneln der von Ethereum. Es geht bei dieser Plattform in erster Linie um Smart Contracts und dezentrale Applikationen. Smart Contracts lassen sich als digitale Verträge beschreiben. Eigentlich handelt es sich bei ihnen um Programme, welche die Aufgaben von Verträgen übernehmen. Sie haben das Potential, verschiedenste Bereiche in der Verwaltung, den Finanzen, Online-Handel und vielem mehr zu verbessern. Sie können Vorgänge automatisieren sowie fairer und sicherer gestalten. Die Smart Contracts setzen ihre Vertragsinhalte automatisch um, genau so, wie sie programmiert wurden.

Dezentrale Applikationen, kurz dApps, sind Programme, die auf der Blockchain laufen. Es war dieses Konzept, das Ethereum einführte. Damit zeigte die Schöpfung von Vitalik Buterin, dass man die Blockchain noch für andere Dinge verwenden kann, als für Zahlungen über das Internet. Der Ethereum-Blockchain merkt man mittlerweile ein paar Altersschwächen an, etwa was die Stabilität und Geschwindigkeit anbelangt. Cardano will diese Schwächen ausräumen.

Die ADA Kurs Entwicklung

Auf die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, Cardano zu kaufen, bietet sich ein Blick auf die Entwicklung des Kurses an. Die Plattform an sich ging 2015 an den Start. Der ADA-Token lässt sich allerdings erst seit dem Oktober 2017 handeln. Damals stieg der Preis von ADA mit gut 0,022 Euro in den Markt ein. Gerade rechtzeitig, denn im Dezember legten die Bullen am Markt so richtig los. Bis vor Weihnachten stieg der Kurs auf bis 0,41 Euro. Ihr Allzeithoch erreichte die Kryptowährung jedoch am 4. Januar mit 0,977 Euro.

Dann setzte die bärische Stimmung am Markt ein. Es kam zum Crash, von dem alle Kryptowährungen betroffen waren. Cardano sank im Januar 2018 auf 0,4 Euro und Anfang April auf 0,12 Euro. Das war immer noch mehr als zu dem Zeitpunkt, als sich Cardano zum ersten Mal handeln ließ. Dennoch ein starker Kursverlust.

Im Mai 2018 konnte sich der Kurs auf fast 0,3 Euro erholen. Ab da an ging es für eine ganze Weile nur bergab. Bis zum Juli sank der Kurs auf 0,14 Euro und im Dezember 2018 auf 0,026 Euro. Damit setzte der lange Krypto-Winter ein. Erst im April 2019 kam es zu Kurserhöhungen. Der Preis des ADA-Tokens konnte auf 0,08 Euro steigen. Im Sommer des Jahres 2019 sank der Kurs auf gut 0,05 Euro.

Lohnt es sich, Cardano zu kaufen?

In den letzten Jahren hatte sich der Cardano Kurs nicht so gut entwickelt. Dennoch befindet sich Cardano immer unter den Top 20 der besten Kryptowährungen laut CoinMarketCap. Laut dieser Webseite liegt der Return on Investment von Cardano bei 66,32 %. Das ist nicht so hoch wie bei vielen anderen Kryptowährungen und bislang sind wir noch weit von den Werten des Allzeithochs entfernt.

Unter diesen Umständen scheint eine Investition vielleicht nicht so besonders reizvoll. Darüber hinaus sind die Verwendungsmöglichkeiten des Tokens von Cardano, dem ADA, bislang begrenzt. Abgesehen vom Trading lässt er sich auch für das Staking verwenden. Beim Staking muss man lediglich eine Anzahl an ADA-Tokens halten und bekommt somit die Chance, als Belohnung mehr ADA ausgeschüttet zu bekommen.

Dabei muss man beachten, dass diese Kryptowährung sich noch in der Entwicklung befindet. Die Entwickler wollen nicht das schnelle Geld machen und einfach so eine neue Blockchain-Plattform auf den Markt werfen. Es geht ihnen darum, eine hochwertige Plattform für Smart Contracts und dApps zu schaffen, die fortschrittlicher ist als alle bisherigen Plattformen dieser Art. Und dafür lassen sie sich Zeit. Wer also in Cardano investieren möchte, der muss sich wahrscheinlich gedulden.

Die Entwicklung von Cardano macht auf jeden Fall Fortschritte. Im November 2019 ging erstmals das Shelley-Testnet online. Das Testnet fand allgemein auf Zustimmung und wurde von der Cardano-Community gut aufgenommen. Die Entwickler arbeiten fleißig an der Roadmap, um die Blockchain für das Jahr 2020 einsatzbereit zu machen.

Dann ist es durchaus möglich, dass der Cardano Kurs ordentlich anziehen wird. Wie gut sich der Kurs entwickeln könnte, wird unter anderem von der allgemeinen Stimmung am Markt zu diesem Zeitpunkt abhängen. Und auch von der Performance der Cardano-Blockchain an sich. Interessierte tun gut daran, sich über die Fortschritte der Entwicklung zu informieren.

Wie kann man Cardano kaufen?

Der Handel mit Kryptowährungen läuft zumeist online ab. Kryptowährungen werden auf Exchanges, Börsen oder Brokern gehandelt. Das sind Online-Handelsplattformen, die sich auf das Kaufen und Verkaufen von Digitalwährungen spezialisiert haben. Von diesen Plattformen gibt es mittlerweile eine große Zahl. Sie können sich in der Art des Handelns, der Gebühren und Konditionen, der verfügbaren Kryptowährungen und anderen Aspekten unterscheiden.

Es gibt zum Beispiel Unterschiede dahingehend, mit wem der Käufer handelt. Auf einer Peer-to-Peer-Exchange handelt er mit anderen Nutzern der Plattform. Der Anbieter stellt lediglich die Plattform zur Verfügung. Der Kaufwillige gibt ein Angebot auf und stellt es auf die Plattform. Oder er reagiert auf das Verkaufen-Angebot eines anderen Nutzers. Oftmals ist es ein Bot, der die beiden Parteien automatisch zusammenbringt. Die Preise kommen von selbst durch Angebot und Nachfrage zustande.

Auf anderen Plattformen handelt der Käufer direkt mit dem Anbieter der Börse. Der Börsenbetreiber legt selber den Preis der Kryptowährung fest. Hier laufen die Geschäfte für den Käufer am unkompliziertesten ab, dafür sind die Gebühren zumeist etwas teurer.

Auf manchen Exchanges lassen sich nur Kryptowährungen mit anderen Kryptowährungen tauschen. Bitcoin, Ethereum und Tether sind die üblichen Tausch-Währungen für andere Kryptos. Auf der beliebten Exchange Binance lassen sich Kryptowährungen gegen die hauseigene Binance Coin tauschen. Wer schon diese Kryptowährungen besitzt, könnte sie gegen Cardano wechseln.

Cardano auf einer Exchange kaufen

Das einfache Kaufen und Halten von Cardano bietet einige Vorteile und Nachteile. Käufer werden die alleinigen Besitzer der Kryptowährung, können frei über sie verfügen, sie aufbewahren, verkaufen oder einfach verschenken. Sie müssen sich darum kümmern, die ADA sicher auf einer eigenen Wallet zu verwahren.

Viele Käufer lassen ihre Kryptowährungen auf der Exchange, wo sie sie gekauft haben. Dort sind sie nicht gerade sicher. Zwar bemühen sich seriöse Börsen um die Sicherheit ihrer Kundenguthaben, doch können Exchanges das Opfer von Hackern werden. Das passiert zwar selten, dennoch ist es angebracht, sie auf einer eigenen Wallet zu verwahren.

Ein großer Vorteil beim Kaufen ist, dass man sich nicht viel vom Trading, von Kursen, der Chartanalyse und dergleichen verstehen muss. Man kauft sich einfach die Cardano und wartet darauf, dass mit der Zeit die Kurse steigen. Dafür reicht es aus, sich regelmäßig zu informieren. Dann, wenn der Preis gestiegen ist, verkauft man. Das kann allerdings eine Weile dauern. Geduld und gute Nerven sind für diese Strategie vonnöten. Ein Nachteil ist, dass man auf steigende Preise angewiesen ist.

Um auf einer Exchange Cardano zu kaufen, muss man sich zunächst anmelden. Die einfache Anmeldung läuft auf den meisten Exchanges recht ähnlich ab: Man gibt eine E-Mail-Adresse ein, einen Namen und eine Telefonnummer. Jedoch ist damit der Account nicht vollständig verifiziert. Seriöse Plattformen verlangen die Bestätigung der eigenen Person, etwa indem man eine Kopie des Personalausweises und einen Wohnsitznachweis sendet. Damit schützen sich die Plattformen gemäß den KYC-Richtlinien (Know-your-customer) gegen Verbrecher.

Zahlungsart auswählen

Welche Zahlungsmethoden einem zur Verfügung stehen, hängt von der Plattform ab. Die meisten der Plattformen werden Kredit- oder Debitkarten akzeptieren. Kreditkarten sind ein beliebtes Zahlungsmittel im Online-Handel. Wer schon mal etwas mit einer Kreditkarte eingekauft hat, wird beim Cardano kaufen keine Überraschungen erleben. Diese Zahlungsart ist schnell und unkompliziert. Dafür sind die Gebühren etwas teurer.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, verschiedene Zahlungsdienstleister wie Skrill oder Neteller zu nutzen. PayPal erlauben die meisten Börsen nicht. Solche Zahlungsdienstleister sind ebenfalls schnell und unkompliziert, kosten allerdings zusätzliche Gebühren.

Dann wäre da noch die Bankverbindung. Nicht alle Plattformen erlauben einem, den eigenen Account mit dem Bankaccount zu verbinden. Ist das jedoch möglich, dann bietet sich der Bankkauf an. Das ist relativ günstig, dauert dafür etwas länger.

Cardano Wallet einrichten

Viele Börsen verfügen über eine eigene Wallet. Es ist nicht ratsam, sie lange auf den Börsen-internen Wallets lagern zu lassen. Denn damit besitzen die Kunden nicht den privaten Key für die Wallets. Nur werd den Private Key hat, der verfügt tatsächlich über die Wallet und damit über das Krypto-Guthaben. Sollte der Key gestohlen werden, dann sind die Kryptos meist weg. Plant man jedoch, die Kryptos in absehbarer Zeit wieder zu verkaufen, dann kann man sie auf der Börse lassen.

Will man sie für eine längere Zeit halten, dann richtet man sich eine eigene Wallet ein. Damit verfügt man über den Private Key und ist somit der alleinige Besitzer der Kryptowährung. Für Cardano bietet sich die Wallet „Daedalus“ an. Diese Wallet gibt es für Windows, MAC und Linux. Sie lässt sich einfach von der Webseite der Wallet herunterladen und installieren.

Cardano Trading

Schließlich wären da noch die CFD-Broker. CFD ist die Abkürzung für „Differenzkontrakte“. Der Handel mit Differenzkontrakten ist eine schwierige Art des Tradings. Beim Trading mit CFDs kaufen die Trader die Kryptowährung nicht direkt. Stattdessen spekulieren sie auf das Kursverhalten. Sie können dabei auf steigende als auch auf sinkende Kurse spekulieren. Am Ende erhalten die Trader eine Rendite, die sich aus dem Unterschied der Kursbewegung ergibt. Auch bei dieser Art des Handelns mit Cardano gibt es Vor- und Nachteile.

Die hohe Volatilität der Kryptowährungen ist sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil. Mit Differenzkontrakten lässt sich viel Geld verdienen, vor allem mit Kryptowährungen, da diese selbst innerhalb eines Tages um mehrere Prozentpunkte steigen oder fallen können. Das bedeutet jedoch auch ein hohes Risiko. Ungeschickte Trader stehen am Ende mit hohen Schulden da, sollten sie sich verspekuliert haben.

Genauso groß können die eventuellen Gewinne ausfallen. Das gilt besonders für den CFD-Handel mit Hebeln. Bei dem Hebel-Handel hinterlegt der Trader eine Margin als Einlage. Anschließend kann er mit einem Hebel das Mehrfache von dem Handeln, was er investiert hat. Bei einem Hebel von 1:2 verdoppeln sich die möglichen Gewinne und Verluste.

Daher eignet sich der Handel mit Hebeln nur für Profis in diesem Fach. Ein Trader muss sich mit der technischen Chartanalyse auskennen, risikobereit sein und ein ordentliches Startkapitel mitbringen. Aufgrund des sehr volatilen Krypto-Marktes sind Verluste wahrscheinlich, müssen aber nicht das Ende einer Trader-Karriere bedeuten.

Wer die nötige Expertise mit sich bringt, kann hier viel verdienen. Wer sich mit dem Trading nicht auskennt und sich von der Gier leiten lässt, wird am Ende alles verlieren. Beim Handel mit Hebeln ist Vorsicht geboten.

Unser Fazit

Cardano will die fortschrittlichste Blockchain-Plattform für Smart Contracts und dezentrale Applikationen werden. Mit seinem Anspruch, auf wissenschaftlicher Basis entwickelt zu werden, könnte es gelingen. Möglicherweise überholt Cardano in absehbarer Zeit Ethereum als größte Smart Contract-Plattform. Vorerst bleiben solche Überlegungen Spekulation.

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