SaferVPN Test & Erfahrungen

SaferVPN verspricht das weltweit schnellste und einfachste VPN zu sein. Kann der Anbieter dieses Versprechen halten? Was sollte man als User sonst noch über das VPN wissen? Dies wird im Folgenden geklärt.

Das Unternehmen stammt aus Israel und ist seit dem Jahr 2013 als VPN erhältlich. Der Sitz der Firma befindet sich allerdings in England. Das VPN fand schnell große Begeisterung, da es leicht zu installieren und zu bedienen ist, der Preis günstig ist und das VPN schnelle Verbindungen liefert.

Daten & Fakten zu SaferVPN

LogoSaferVPN
UnternehmenSaferVPN LLC
Adresse419 Lafayette St., 6. Stock, New York, NY 10003, USA
Telefon:+1 (917) 960-3763
eMail:support@safervpn.com
Live Chat:vorhanden
Website:https://www.safervpn.com/de

Wozu und wie lässt sich SaferVPN verwenden?

SaferVPN eignet sich für P2P, ungestörtes Surfen im Netz und dafür TV und Video online in guter und flüssiger Qualität zu streamen. Dies ermöglicht ein sicheres und anonymes Browsen. Es eignet sich auch hervorragend im Ausland bzw. auf Reisen. Zudem ist die Verwendung sehr leicht und benutzerfreundlich.

Die Startseite ist einfach und übersichtlich konzipiert. Dies ist bei den Desktop-Clients ebenfalls der Fall wie bei iOS oder Android. Der User muss nur einen Standort des Servers bestimmen und kann danach direkt loslegen.

Zudem ist es zum Beispiel bei Windows möglich, zu bestimmen, wann und wie der Client initiiert werden soll. Man kann angeben, ob das VPN direkt nach Hochfahren des Systems gestartet werden soll, oder ob man dies lieber danach manuell tun möchte.

Außerdem kann man bei SaferVPN jederzeit nachschauen, ob Updates zur Verfügung stehen und diese bei Bedarf direkt installieren.

Wenn der User sich keine Mühe machen möchte, kann er die meisten Funktionen auch automatisch arbeiten lassen. So ist es möglich einzustellen, dass das VPN selbstständig das Protokoll auswählt, den Standort bestimmt und verwendet, der am besten geeignet ist, oder die Sicherheit des WLAN aktiviert, sofern dies angebracht ist.

Möchte der User zum Beispiel Video aus den USA oder Großbritannien streamen, kann SaferVPN auch hierfür mit bestimmten Servern dienen. Auf diese Weise muss man nicht alle Server ausprobieren.

Das VPN unterstützt zudem eine Vielzahl an Geräten. Zum Beispiel erhält der User für Windows und Mac OS einen speziellen Client. Dazu erhält man eine ausführliche Beschreibung, wie dieser in Betrieb genommen werden kann.

Zusätzlich gibt es von Apple und Google in den Stores bestimmte Apps, die für die Nutzung von SaferVPN zur Verfügung stehen.

Zu den speziellen Clients für die verschiedenen Systeme bekommt man von SaferVPN auch noch Erweiterungen für die Browser Chrome und Firefox. Diese verfügen über einen Schutz, sodass es nicht möglich ist die IP-Adresse des Users zum Beispiel bei einem Fehler des Browsers zu bestimmen.

Das VPN ist ebenfalls für eine große Vielzahl an weiteren Streaming-Geräten, Routern und Systemen geeignet. Dabei werden die verwendeten Protokolle individuell auf das spezielle Gerät abgestimmt. Für jedes einzelne Gerät existiert eine eigene Beschreibung, die beim Support nachgelesen werden kann, was die Verwendung nochmals vereinfacht.

Können die verschiedenen Geräte das Protokoll OpenVPN verwenden, kann das VPN immer auf allen diesen Geräten benutzt werden. Die notwendigen Informationen zur Konfiguration kann der User ebenfalls beim Support einsehen.

Wie teuer ist SaferVPN und welche Modelle gibt es?

Das SaferVPN gibt es in drei unterschiedlichen Abo-Varianten. Diese unterscheiden sich allerdings nur im Preis und in der Laufzeit. Bei SaferVPN kann eine Nutzung über einen Monat erfolgen oder ein Abo abgeschlossen werden, das entweder ein Jahr oder zwei Jahre läuft. Für einen Monat zahlt der User 8,99 $. Dabei ist es möglich diesen Preis immer monatlich zu zahlen. Dadurch ist der User nicht vertraglich an ein Abo gebunden. Für ein ganzes Jahr zahlt man nur noch 5,99 $ im Monat. Das bedeutet man zahlt für ein Jahr Laufzeit bereits nur noch knapp über die Hälfte des Betrages für einen Monat.

Schließt man einen Vertrag über ganze zwei Jahre ab, ist der Preis am günstigsten. Dann zahlt man nur noch 3,49 $ im Monat. Damit kann man also bis zu 80 Prozent im Monat sparen. Die Bezahlung für einen Monat oder ein Abo erfolgt immer direkt nach Abschluss des Vertrages bis zu zwei Jahren im Voraus. Für einen Monat zahlt man somit nach der Registrierung 8,99 $. Für ein Abo mit einem Jahr Laufzeit sind es dann 71,90 $, die direkt gezahlt werden müssen. Bei einem Abo über zwei Jahre, zahlt man 83,77 $ im Voraus. Möchte der User das Abo kündigen, kann er einfach dem Support schreiben.

Zahlen kann man mit den gängigen Zahlungsmitteln, wie Kreditkarte oder PayPal. Es ist allerdings auch möglich mit Bitcoin zu zahlen. Das kann ein Vorteil für die Wahrung der Anonymität darstellen.

Gibt es eine kostenlose Testversion des VPNs?

Eine längere, kostenlose Version von SaferVPN, die man direkt testen könnte, steht dem User leider nicht zur Verfügung. Damit man aber nicht komplett blind ein Abo abschließen muss, gibt es bei SaferVPN eine Garantie darüber, dass der User die ersten 30 Tage lang sein Geld zurückfordern kann. Dazu muss man dies einfach dem Support per E-Mail mitteilen.

Möchte man das VPN nur kurz testen, kann man dies auch nur für einen Tag machen. Dafür müssen keine Daten der Bank hinterlegt werden. Dazu muss man lediglich die Software installieren. Dann klickt man auf „Create Account“ und registriert einen neuen User. Danach kann man das VPN für 24 Stunden testen.

Über welches Netzwerk verfügt das VPN?

SaferVPN ist mit 30 bis 40 Standorten und über 400 Servern auf der ganzen Welt vertreten. Viele Standorte befinden sich in Europa. Es befinden sich allerdings auch Server in Asien oder Nord- und Südamerika. SaferVPN ist in folgenden Ländern vertreten: in Singapur, in Norwegen, in den USA, in Österreich, in Finnland, in Spanien, in Großbritannien, in Frankreich, in Deutschland, in Australien, in Polen, in Kanada, in Italien, in Israel, in Brasilien, in den Niederlanden, in Schweden, in Dänemark, in Russland, in Japan, in der Schweiz, in Indien und in Hongkong.

Insbesondere in Großbritannien und den USA (Ost- und Westküste) gibt es bestimmte Server, um Video zu streamen. So können zum Beispiel Videos von BBC oder des amerikanischen Programms von Netflix angeschaut werden.

Welche Protokolle verwendet SaferVPN?

Bei SaferVPN werden die Protokolle, OpenVPN, IKEv2, PPTP und L2TP eingesetzt.

Die Funktion von OpenVPN ist von der Wahl der Plattform abhängig. Normalerweise ist OpenVPN eines der besten Protokolle. Allerdings unterstützen manche mobile Geräte (z. B. Smartphones) dieses Protokoll nicht. Allerdings kann der User bei SaferVPN nicht nur OpenVPN, sondern auch L2TP verwenden. Sollte eines der beiden Protokolle bei der mobilen Verwendung nicht funktionieren, wird eine Nutzung durch das andere möglich sein.

IKEv2 ist momentan das neueste Protokoll für VPNs auf dem Markt. Es ist sehr einfach einzurichten, sehr schnell und sehr stabil. Allerdings muss der User wieder darauf achten, ob dieses Protokoll auf seiner Plattform benutzt werden kann.

Wie hoch ist die Geschwindigkeit des VPNs?

Die Erfahrungen anderer User bezüglich der Geschwindigkeit von SaferVPN sind überwiegend sehr zufriedenstellend. Es wird manchmal von einer leichten Verringerung der Geschwindigkeit beim Downloaden berichtet. Beim Uploaden konnten weniger Einbußen bezüglich der Geschwindigkeit festgestellt werden. Allerdings kann dies bei vielen VPNs vorkommen. Für die meisten User ist die Geschwindigkeit beim Streamen von TV und Video, sowie ungestörtes Surfen sehr gut geeignet. Allerdings geht es auch noch etwas schneller.

Zum Beispiel konnte SaferVPN bei einem Geschwindigkeitstest mit selbstständiger Ermittlung des Protokolls schnelle Ergebnisse erzielen, insbesondere bei den Standorten, Niederlande, Großbritannien und Deutschland. Dabei konnten Geschwindigkeiten beim Downloaden zwischen 40 und 45 Megabit erzielt werden. Damit erreicht SaferVPN nicht ganz die Geschwindigkeiten mancher Konkurrenten. Zum Beispiel können bei ExpressVPN oder PrivateVPN die Geschwindigkeiten teilweise 50 Megabit in der Sekunde weit überschreiten. Damit kann SaferVPN wohl doch nicht als das weltweit schnellste VPN gelten.

Trotzdem sind diese Geschwindigkeiten für die Mehrheit der User absolut ausreichend und überaus zufriedenstellend. Das kann auch an dem Load-Balancing von SaferVPN liegen. Dadurch sucht das VPN zu jeder Uhrzeit die Verbindung, die gerade am schnellsten ist. Daher bleiben die guten Geschwindigkeiten auch durchgehend erhalten.

Wie sieht es mit der Privatsphäre bei SaferVPN aus?

Die Privatsphäre und Sicherheit der Daten sind bei SaferVPN gewährleiste. Das VPN bietet eine gute Sicherheit und Anonymität im Netz. Die Daten werden sicher übertragen und es werden keine Logfiles gespeichert. Somit ist eine anonyme Kommunikation und sicheres Surfen im Netz über alle Geräte möglich, wie zum Beispiel Windows, Android und Apple.

Zudem kann der User im Client noch die Funktion „Kill Switch“ einschalten. Wenn die Verbindung zum VPN unterbrochen wird, ist die IP-Adresse des Users normalerweise solange sichtbar, bis das VPN wieder eingeschaltet wird. Die Funktion „Kill Switch“ sorgt nun dafür, dass die Verbindung zum Internet unterbrochen wird, sollte das VPN einmal zwischenzeitlich nicht funktionieren. Somit bleibt eure IP-Adresse immer verdeckt. Zudem ist es möglich bei SaferVPN einzustellen, dass automatisch immer eine Verbindung zum VPN aufgebaut wird, sollte der User sich in ein fremdes WLAN-Netzwerk einklinken.

Gibt es Zusatzfunktionen bei der Nutzung des VPNs?

SaferVPN bietet bestimmte Erweiterungen für die Browser Chrome und Firefox an. Dadurch wird die Bedienung vereinfacht und ermöglicht so ein sehr schnelles und anonymes Surfen im Netz ohne Werbung.

Was sind Vor- und Nachteile von SaferVPN?

  • Günstiger Tarif
  • Sehr gute Geschwindigkeit
  • Protokolle können vom User oder System flexibel ausgewählt werden
  • Eine Vielzahl an Plattformen wird unterstützt
  • Einfache Bedienung
  • Keine Datenspeicherung
  • Es gibt eine Garantie 30 Tage das Geld zurückzuerhalten
  • Das VPN kann 24 Stunden ohne Angaben von Bankdaten getestet werden
  • Nur auf Englisch
  • Versprechen des weltweit schnellsten VPN zu sein kann nicht gehalten werden

Fazit und Bewertung

SaferVPN kann zumindest das Versprechen halten, eine sehr einfache Bedienung aufzuweisen. Allerdings ist das VPN auf Englisch.

Das Versprechen, das schnellste VPN weltweit zu sein, konnte SaferVPN leider nicht erfüllen. Trotzdem liefert das VPN stabile und schnelle Verbindungen. Der Preis ist für das Leistungsangebot ebenfalls günstig.

Mit diesem VPN ist es möglich jederzeit und überall ungestört im Netz zu Surfen oder TV und Video zu streamen. Insgesamt ist SaferVPN zu empfehlen.

Die besten VPN Anbieter 2019

AnbieterBewertungPreisLink
NordVPN
Zum Testbericht
ab 2,62€ pro MonatZum Anbieter
Cyberghost
Zum Testbericht
ab 2,45€ pro MonatZum Anbieter
ZenMate
Zum Testbericht
ab 1,75€ pro MonatZum Anbieter

Schreibe einen Kommentar