Opteck Test & Erfahrungen

Opteck ist zwar seit 2010 auf dem Markt aktiv, aber nur wenigen bekannt. Liegt das vielleicht an einem schlechten Handelsangebot? Oder ist Opteck nicht seriös? Wir haben uns Opteck jetzt ganz genau vorgenommen und den Broker umfangreich getestet. Die Ergebnisse gibt es im folgenden Bericht.

Daten & Fakten zu Opteck

LogoOpteck Logo
UnternehmenCentralspot Trading (Cyprus) Ltd
AdresseLophitis Business Centre, Office 102, 249, 28th October Street, Limassol, 3035 Cyprus
Registrierungsnummer238/14
Regulierung LizenzCySec
Telefon+ 357-22-007264
eMailsupport@opteck.com
Live ChatJa
RückrufJa

Regulierung/Lizenzierung von Opteck

Opteck ist eine Marke der Gesellschaft Centralspot Trading Cyprus Ltd., die auf Zypern ihren Sitz hat und dort auch von der zuständigen Aufsichts- und Regulierungsbehörde CySEC lizenziert und kontrolliert wird. Automatisch unterliegt der in der Europäischen Union ansässige Broker auch den europäischen MiFID-Richtlinien.

CySEC

Ist Opteck Betrug?

Die Frage, ob Opteck Betrug ist, muss mit „Nein“ beantwortet werden, da der Broker ordnungsgemäß bei der CySEC registriert und lizenziert ist. Dementsprechend unterliegt er strengen Kontrollen. Bereits kleinste Verstöße oder Unregelmäßigkeiten in der Geschäftstätigkeit hätten einen sofortigen Lizenzentzug nach sich gezogen. Insofern kann hier nicht von Betrug ausgegangen werden.

<2>Handelsplattform von Opteck

Die Handelssoftware, die Tradern zur Verfügung gestellt wird, wurde im eigenen Opteck-Hause entwickelt und unterscheidet sich nicht wesentlich von den üblichen Standards.

Opteck Handelsplattform

Neue Kunden werden sich schnell auf der Handelsplattform zurechtfinden, da diese sehr übersichtlich gestaltet ist. Außerdem lässt sie sich intuitiv bedienen und die Funktionen sind verständlich.

Wer von unterwegs aus dem Trading nachgehen möchte, der kann die vollständig webbasierte Internetseite von Opteck im Browser seines Smartphones oder Tablets nutzen. Zudem gibt es noch ein App für Android- und iOS-Geräte zum Download.

Basiswerte (Assets) und Handelsarten

Bei Opteck können Trader mit über 70 Basiswerten handeln. Alle bekannten und wichtigen Assets aus den Assetklassen Aktien, Währungen, Indizes und Rohstoffe sind vorhanden. Allerdings können diese nur mit den Handelsarten Call- und Put-Optionen sowie Range-Optionen gehandelt werden. Ebenso stehen Turbo-Optionen zur Verfügung, die aber bei Opteck als „Quick-Optionen“ bezeichnet werden. Die auswählbaren Laufzeiten beginnen bei 60 Sekunden. Es ist auch möglich, die Optionen über einen längeren Zeitraum laufen zu lassen.

Zusatzfunktionen bei Opteck

Es ist nicht ersichtlich, ob Opteck Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel eine Early-Closer-Funktionen, anbietet. Diese dienen hauptsächlich zur Risikominimierung oder zur Gewinnmaximierung. Wir haben beim Kundenservice nachgefragt. Hier wurde uns von einem Mitarbeiter erklärt, dass bei den Quick- und Call-/Put-Optionen ein „Stop-Trading“ möglich ist. Das heißt, dass sich auf der rechten Seite ein Button „Verkaufen“ mit einem Zeiger befindet. Nach dem Klick auf den Zeiger wird ein Preis angezeigt, zudem die Option verkauft werden kann. Weitere Zusatzfunktionen bietet Opteck jedoch nicht an.

Positiv ist, dass Opteck eine Verlustabsicherung anbietet. Hier werden 5 bis 15 Prozent des verlorenen Einsatzes zurückerstattet.

Mindesteinzahlung, Ein- und Auszahlungen

Neukunden haben bei Opteck die Wahl zwischen zwei Kontotypen. Für das „Green Konto“ müssen Kunden mindestens 250 Euro einzahlen und erhalten extra den Gratis-Zugriff auf Videokurse sowie tägliche, wöchentliche und monatliche Börsenberichte.

Opteck Kontotypen

Für das Bronze-Konto müssen Neukunden mindestens 500 Euro einzahlen. Die Extras werden hier ergänzt durch ein eBook und ein Webseminar über die Marktliquidität. Außerdem gibt es noch das Silber-Konto (Mindesteinzahlung: 1.000 bis 4.999 Euro), das Gold-Konto (Mindesteinzahlung: 5.000 bis 9.999 Euro) sowie das Platinum-Konto (Mindesteinzahlung: 10.000 bis 24.999 Euro). Wer mehr als 25.000 Euro einzahlt bekommt das “Schwarze Konto“.

Für Geldeinzahlungen können Trader zwischen den folgenden Zahlungsarten auswählen:

  • Kreditkarte
  • Banküberweisung
  • Neteller
  • WebMoney
  • CashU
  • Giropay
  • Sofortüberweisung

Für Einzahlungen erhebt Opteck keine Bearbeitungsgebühr. Dafür fallen aber bei Geldabhebungen Servicegebühren an, und zwar 3,5 Prozent auf den Auszahlungsbetrag. Dies müssen aber mindestens 30 Euro sein. Wer sich beispielswese 600 Euro auszahlen lassen möchte, muss nicht 21 Euro (3,5 Prozent von 600 Euro), sondern 30 Euro zahlen. Was uns gar nicht gefällt ist, dass diese Gebühr bei jeder Auszahlung anfällt.

Vor der Geldabhebung müssen Trader natürlich noch ihr Konto verifizieren und hierfür die üblichen Dokumente wie Kopie des Personalausweises oder der Kreditkarte bei Opteck einreichen. Bei erfolgreicher Prüfung wird das Handelskonto dann für Geldabhebungen freigeschaltet.

Mindesteinsatz, Rendite und Bonus

Pro Trade müssen Kunden bei Opteck mindestens 25 Euro (max. 1.000 Euro) investieren. Renditen können hier von bis zu 85 Prozent erwirtschaftet werden, wobei die durchschnittliche Rendite zwischen 70 und 80 Prozent liegt. Bei den Range-Optionen sind Renditen von bis zu 100 Prozent möglich. Diese sind aber auch wesentlich anspruchsvoller und risikoreicher.

Anfang des Jahres 2016 hat die CySEC die Regelungen bezüglich der Bonivergabe verschärft. Seit Dezember 2016 dürfen die Broker nun gar keinen Bonus mehr anbieten.

Kundenservice, Bildungsangebot und Demokonto

Opteck bietet einen deutschen Kundenservice an, der telefonisch, per Mail und via Live-Chat erreichbar ist. Die Zeiten, in denen die Mitarbeiter kontaktiert werden können, werden leider nicht genannt. Unsere Anfragen wurden vom Support freundlich und lösungsorientiert beantwortet.

Das Bildungsangebot von Opteck fällt recht umfangreich aus. Neben FAQs und Leitfäden gibt es auch einige Videokurse, die je nach Kontomodell kostenfrei genutzt werden können. Zudem bietet Opteck auch regelmäßig Webinare zu unterschiedlichen Themen an.

Das mit dem Demokonto ist so eine Sache. Dieses ist zwar verfügbar, stürzte aber beim Ausprobieren aber ständig ab. Es scheint auch nicht so, als ob hier tatsächlich unter echten Bedingungen gehandelt werden kann. Vermutlich ist das Demokonto nur mit eingeschränkten Funktionen nutzbar.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

  • CySEC- Regulierung
  • selbst entwickelte Handelsplattform
  • Apps und optimierte Website für den mobilen Handel
  • Demokonto (nicht voll funktionsfähig)
  • mehr als 70 Basiswerte
  • verschiedene Handelsarten
  • Rendite: durchschnittlich 75 Prozent
  • Range-Touch-Optionen: Rendite bis zu 100 Prozent
  • Early-Closer-Funktion
  • Verlustabsicherung (5 bis 15 Prozent)
  • gutes Bildungsangebot
  • guter Kundensupport
  • hohe Auszahlungsgebühren
  • Mindesteinzahlungsbetrag 250 Euro

Bewertung von Opteck

Das Handelsangebot von Opteck kann als recht solide bewertet werden. So bewegen sich die Handelskonditionen auf einem durchschnittlichen Niveau, was die Höhe der Renditen und die Anzahl der handelbaren Assets angeht. Einen echten High-Yield-Modus bietet Opteck leider nicht an. Zwar können bei den Range-Optionen Renditen von bis zu 100 Prozent erzielt werden, andere Broker bieten im High-Yield-Modus wesentlich höhere Renditen (bis zu 600 Prozent) an.

Kritik verdient Opteck vor allem für die hohen Auszahlungsgebühren in Höhe von 30 Euro für jede einzelne Auszahlung. Solch ein Vorgehen ist alles andere als kundenfreundlich und man könnte annehmen, dass Opteck seinen Tradern die Geldabhebung schwer machen möchte.

Betrug oder Abzocke kann hingegen weitestgehend ausgeschlossen werden, da Opteck lizenziert und reguliert ist. Außerdem unterliegt er dem EU-Recht und somit auch den MiFID-Regularien.

Positive Punkte sind bei Opteck, dass es eine Verlustabsicherung und die Early-Closer-Funktion gibt. Auch die Handelsplattform scheint leicht zu bedienbar sein. Schade ist dennoch, dass das angebotene Demokonto nicht voll funktionsfähig ist. Hingegen kann Opteck wiederum mit einem recht guten Bildungsangebot punkten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Opteck nicht die erste Wahl sein sollte. Der Broker ist zwar empfehlenswert, mit den großen und bekannten Brokern kann er allerdings nicht mithalten. Wir vergeben 3,4 von 5 Sternen.

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